Im hinteren Wimbachgries
Bergerlebnis Berchtesgaden

Die Watzmanntour - Hüttentrekking

4-Tages-Hüttentour rund um den Watzmann
  • Bergtour
  • Bergsteigen
  • 96:00 h
  • 52,2 km
  • 4237 hm

Königssee, Watzmann und Steinernes Meer sind die Höhepunkte dieser atemberaubend schönen 4-Tages-Tour, auf der Dich viele weitere Highlights erwarten.

Ein unvergessliches Bergerlebnis im Herzen des Nationalparks Berchtesgaden: Natur pur! Entspannt mit Bus und Bahn zum Ausgangspunkt, Wandern und Bergsteigen inmitten der einmaligen geschützten Bergwelt der Berchtesgadener Alpen, Übernachten auf den gemütlichen Hütten, Überfahrt auf dem Königssee zum krönenden Abschluss – beste Zutaten  für Deinen Bergurlaub!

Tourendetails

  • Schwierigkeit
    schwer
  • Startpunkt

    Königssee

  • Zielpunkt

    Königssee

    Dauer96:00 h
    Distanz52,2 km
    Aufstieg4237 hm
    Abstieg4281 hm

    Kondition6/6
    Schwierigkeit3/6
    Landschaft6/6
    Erlebnis6/6

J F M A M J J A S O N D

Die Tour führt durch alpines Gelände: Trittsicherheit und Erfahrung sind nötig!

Wegbeschreibung

1. Tag: Aufstieg vom Königssee zum Watzmannhaus

Bequem und entspannt erreichst Du mit Bus und Bahn den Königssee. Den Trubel am See lässt Du gleich links liegen und gehst hinauf zur Startrampe der berühmten Rennrodelbahn: Schorsch Hackl hat hier Geschichte geschrieben. Nun folgst Du kurz dem Klingerbachgraben bis zur Wegteilung.

Wenn Du es eilig hast, gehst Du hier direkt zur Kührointalm. Schöner jedoch ist der Weg über den Grünstein: Steil geht es durch die Abbrüche der Weißen Wand hinauf zur bewirtschafteten Grünsteinhütte und in einer Viertelstunde zum Grünsteingipfel, einem herrlichen Aussichtspunkt über dem Berchtesgadener Kessel. Der Weiterweg zur Kührointalm zweigt kurz unterhalb der Hütte ab.

Von der Kührointalm geht es zunächst recht bequem – eine kurze Stelle seilversichert – zur Falzalm. Über die steilen Hänge des Falzköpfls erreichst Du über Serpentinen das schon lange sichtbare Watzmannhaus.

1.320 Höhenmeter, etwa 5,5 Stunden.

 

2. Tag: Watzmann Hocheck bis Wimbachgrieshütte

Heute steigst Du König Watzmann aufs Haupt! Den Gipfelaufstieg machst Du am besten nur mit einem leichten Tagesrucksack. Ein ausgiebiges Frühstück schafft die notwendige Grundlage. Danach steigst Du über die Riesenschräge des Hochecks im Zickzack zur Schulter hinauf, wobei eine Felspassage durch Drahtseile entschärft ist. Zuletzt folgst Du dem Grat zum Gipfel und zur wohlverdienten Gipfelrast. Zurück zum Watzmannhaus geht es auf gleichem Weg. Das deponierte Übernachtungsgepäck wieder im Rucksack verstaut, gehst Du über die Falzalm und die Mitterkaseralm hinunter Richtung Wimbachbrücke, bis Du, schon wieder sehr tief, ins Wimbachtal abzweigst. Auf bequemem, sehr flachem Weg wanderst Du nun gemütlich das Tal entlang, siehst, wie der Schotter des Gries hier immer weiter talwärts zieht und die Natur zu einem ständigen Überlebenskampf zwingt. Und über allem begleitet Dich die großartige Kulisse von Hochkalter- und Watzmannstock. Schließlich erreichst Du die Wimbachgrieshütte – eine gemütliche Insel in dieser großartigen Felskulisse.

1.380 Höhenmeter bergauf, 1.980 Höhenmeter bergab, 8–10 Stunden.

 

3. Tag: Von der Wimbachgrieshütte zum Funtensee

Gut ausgeruht und gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück, das Du vielleicht vor der Wimbachgrieshütte in der Sonne sitzend verzehrt hast, folgst Du dem Wimbachgries bis zum Talschluss. Deutlich steiler geht der Weg nun hinauf zur Trischübelalm, von hier noch ein Stück weiter bergauf und dann wieder hinunter zur Quelle unterm Graskopf. Durch die Hundstodgrube steigst Du weiter auf zum Hundstodgatterl. Nun schlängelt sich der Weg unter den Ostabbrüchen des Hundstods durch, bis der Blick nach Süden wieder frei wird.

Das Ingolstädterhaus kommt in Sicht, Du gehst aber an der Abzweigung nach links, Richtung Kärlingerhaus. Der Weg zieht nun am Rand der Karsthochfläche des Steinernen Meeres dahin, ohne große Höhenunterschiede, aber in ständigem Auf und Ab, bis er endlich zum herrlich gelegenen Kärlingerhaus am Funtensee hinunterführt.

1.000 Höhenmeter bergauf, 700 Höhenmeter bergab, 5–7 Stunden.

 

4. Tag: Abstieg zum Königssee

Heute nimmst Du Abschied vom Steinernen Meer und steigst zum Königssee ab. Nach erholsamem Schlaf und ausgiebigem Frühstück führt Dich der Weg zuerst ansteigend, dann abwärts, bis Du am Beginn der Saugasse stehst, einem schmal eingeschnittenen, steilen Graben. Aber keine Sorge: Gut ausgebaute, flache Serpentinen leiten überraschend einfach hinunter in den Talgrund. Atemberaubend sind nur die Felswände, die Dich den Abstieg entlang begleiten. Am Ende der Saugasse tauchst Du ein in einen verwunschenen Märchenwald – uralte Baumriesen begleiten Dich entlang des Weges zum Königssee. Und als letzter Höhepunkt dieser vier Tage folgt eine wunderschöne Wanderung am See entlang nach St. Bartholomä mit seiner berühmten Barockkirche und seinem einladenden Wirtshaus. Mit dem Schiff fährst Du dann zurück über den Königssee und zur Bushaltestelle in Königssee Dorf.

50 Höhenmeter bergauf, 1.080 Höhenmeter bergab, 3 Stunden.

  • Das Watzmannhaus

    Ramsau
    • Heute geöffnet
  • Die Wimbachgrieshütte

    Ramsau
    • Heute geöffnet
  • Blick vom Kärlingerhaus zum Viehkogel

    Das Kärlingerhaus am Funtensee

    • Heute geöffnet